Tipps zur veganen Ernährung, Vegane Rezepte, Veganer Lebensstil

Eiweissriegel vegan, lecker

Eiweissriegel vegan, lecker

Vor- und Nachteile von veganen Proteinriegeln

Diese Vorteile bietet Ihnen die vegane eiweißreiche Kost:

Für Veganer eine abwechslungsreiche Ergänzung und wertvoller Lieferant von Eiweiß.
Ideal für Sportler und alle, die körperlich aktiv sind.
Praktisch für unterwegs in Freizeit und Beruf.
Sparen Zeit und sind schnell zur Hand.
Große Auswahl an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.
Gesunde Knabberei auch für Nicht-Veganer.
Viele vegane Proteinriegel sind fett- und zuckerarm.
Meist werden gesündere Zuckeralternativen sowie hochwertige Zutaten verwendet.
Schmecken lecker und sättigen gut.
Die Riegel sind lange haltbar und können gut auf Vorrat gelagert werden.

Ein dickes Plus bekommt ein Proteinriegel von uns, wenn er Ballaststoffe enthält. Diese fördern die Verdauung und haben weitere positive Wirkungen auf Ihren Körper. Super ist es auch, wenn Mikronährstoffe vorhanden sind wie Vitamine und Mineralien.
Dadurch erhalten Sie neben dem wichtigen Eiweiß auch weitere gesunde Vitalstoffe.

Natürlich wollen wir Ihnen auch die Nachteile veganer Proteinriegel nicht vorenthalten. Der wohl größte ist der Preis, denn viele vegane Proteinriegel liegen im oberen Preis-Segment.
Zudem sind die Riegel eben doch „nur“ Fastfood – wenn auch ein sehr hochwertiges. Aber natürlich können sie keine gesunde Frischkost aus Obst, Gemüse, Blattsalaten etc. ersetzen.
Vegane Eiweißriegel selber machen

Haben Sie Lust, Ihren veganen Proteinriegel selbst herzustellen?

Vorteile:

Bei selbst hergestellten veganen Proteinriegeln wissen Sie immer genau, was drin ist.
Geschmacklich können Sie das wählen, was Sie am meisten mögen und dabei zahlreiche abwechslungsreiche Kreationen herstellen.
Durch die Auswahl hochwertiger Zutaten sorgen Sie dafür, dass der Proteinriegel Ihnen das liefert, was Sie möchten: viel pflanzliches Protein, Energie, Sättigung, Genuss, wertvolle Nährstoffe etc.
Die Herstellung als Rohkost sorgt dafür, dass viele gesunde Inhaltsstoffe erhalten bleiben und somit für eine Extraportion Gesundheit.
Sie können die selbst hergestellten Proteinriegel mindestens 3 Tage lang im Kühlschrank lagern und haben so einen Vorrat eines gesunden und leckeren Snacks.
Die Herstellung funktioniert leicht und schnell und es macht Spaß, sich immer wieder neue Geschmackskombinationen zu überlegen.

Fünf Basics

Zunächst benötigen Sie mindestens eine Zutat, die ausreichend pflanzliches Protein enthält. Am einfachsten zu handeln ist veganes Proteinpulver. Vegane Varianten sind z.B. die Pulver von Hanf, Erbsen, Reis, Süßlupine, Mandeln, Sonnenblumenkernen, Soja oder eine Kombination daraus.
Für den guten Geschmack und eine knusprige Konsistenz sind Nüsse super. Hier ist Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt, Sie können Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, Kokosraspeln oder ähnliches verwenden. Geeignet sind auch entsprechende Nussmuse, Kokosöl oder z.B. Erdnussbutter. Das hängt auch davon ab, wie naturnah Ihr Riegel werden soll.
Wenn Sie allergisch auf Nüsse reagieren, verwenden Sie für den „guten Biss“ am besten Trockenfrüchte wie Datteln, Rosinen, Aprikosen, Cranberries etc. Je nach Menge und Sorte können Sie dann die Süßungsmittel reduzieren oder sogar ganz weglassen. Natürlich können Sie die Trockenfrüchte auch zusätzlich zu den Nüssen mit hinzugeben, denn sie liefern einen leckeren fruchtigen Geschmack.
Zur Sättigung und zum besseren Halt der Riegel tragen „trockene Zutaten“ wie Nussmehl, Haferflocken, Amaranth oder Quinoa bei.
Zum Süßen verwenden Sie möglichst natürliche Zutaten wie Datteln, Stevia, Reissirup, Kokosblütenzucker, Ahornsirup oder ähnliches.

Herstellung

Im Prinzip können Sie alle Zutaten beliebig miteinander kombinieren. Zuerst werden die trockenen Zutaten einschließlich der Gewürze miteinander vermengt. Danach kommen die flüssigen hinzu. Wichtig ist, dass Sie alles sehr gut miteinander verrühren.

Wird die Masse zu flüssig, geben Sie einfach noch etwas Bindendes dazu wie Nussmehl, Chia oder auch etwas Flohsamenschalen. Wird es zu fest, kommt noch etwas mehr Flüssigkeit hinein –einfach etwas stilles Wasser oder etwas von der flüssigen Zutat, die Sie bereits verwendet haben.

Wenn der Teig die richtige Konsistenz hat, wird er glatt ausgebreitet – nicht zu dick und nicht zu dünn. Das können Sie auf einem Backblech, einem Brett, auf der Arbeitsplatte, in einer Auflaufform oder ähnlichem machen.
Legen Sie Backpapier darunter, damit Sie die Masse später gut transportieren und herausnehmen können. Selbst hergestellte Proteinriegel werden normalerweise nicht gebacken oder ähnliches, sondern sie kommen in den Kühlschrank zum Trocknen.
Ist dies geschehen, werden mit einem scharfen Messer oder einer geeigneten Form die Riegel geschnitten bzw. „ausgestanzt“.
Extras

Als Flüssigkeit reicht evtl. schon das verwendete Öl, Mus oder Sirup aus. Je nach Rezept kann noch Nuss- oder Reismilch, Wasser oder Tee hinzugegeben werden.
Je nach gewünschtem Geschmack passen auch roher Kakao, Carob oder verschiedene Gewürze wie Vanille, Zimt etc. in selbstgemachte Proteinriegel.
Optional zur Erhöhung des Gesundheitseffekts ist die Zugabe weiterer Superfoods möglich wie Chia, Maca-, Algen- oder Moringa-Pulver und ähnliches.

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